ASA- Why global learning matters

Das Projekt „Why Global Learning Matters“, in das die ASA-Stipendiat:innen eingebunden waren, war ein digitales Projekt, indem die insgesamt 4 Stipendiat:innen uns, also den Starkmacher e.V. (DE) und unsere südafrikanische Partnerorganisation Amava Oluntu bei der Weiterentwicklung ihrer Partnerschaft unterstützten. Dabei wurden die angestrebten Projektziele erreicht. Neben der Unterstützung der jungen Teilnehmenden auf ihrem Weg, resiliente Changemaker zu werden, waren unsere Erwartungen als Partner, mehr Verbindung zwischen den beiden Organisationen aufzubauen, die Ziele der Partnerschaft zu klären und die Partnerschaftsagenda in der Kommunikation zu unterstützen.
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15.12.2021 / 17 Uhr
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Starkmacher

Zielsetzung des Projekts

Das ASA-Team unterstützte diese Ziele, indem es die Vergangenheit und den Status quo analysierte, beide Organisationen kennenlernte, ihre Mitarbeitenden in Workshops zusammenbrachte, eine Social-Media-Kampagne entwickelte und schließlich eine neue Webseite entwickelte, die die Partner repräsentiert. Darüber hinaus konnte das ASA-Team vom Fachwissen und den laufenden Projekten der Partner lernen und sich an anderen Aktivitäten beteiligen, die die Organisationen während des Projektzeitraums durchführten. Mit der Unterstützung der Mentoren Nicolas Bosch und Teresa Boulle, die den Prozess der Teamerfahrung und der Inhaltserstellung leiteten, gelang es ihnen, selbst organisiert zu arbeiten.

Am Ende dieses Projekts waren beide Partnerorganisationen mit den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden. Die Teilnehmenden haben großartige Arbeit geleistet und den Partnern geholfen, den Zweck der Partnerschaft neu zu definieren und zu klären. Da sich unsere Projekte auf die Stärkung der Jugend konzentrieren, war es großartig, das junge ASA-Team einzubeziehen und ihre Rückmeldungen zu erhalten.

Globales Lernen

Die Teilnehmenden machten ebenfalls intensive und positive Lernerfahrungen, bei denen sie ihre globale Perspektive erweiterten und ihr Verständnis von Globalem Lernen vertieften - sowohl praktisch als auch theoretisch. Sie untersuchten Konzepte des Globalen Lernens und definierten, was es für sie bedeutet. Es gelang ihnen, in einem binationalen Team zu arbeiten und dabei Einblicke in die Kultur und die Realitäten des jeweils anderen zu gewinnen.

Diese Erfahrungen haben ihr Verständnis für globale Zusammenhänge erweitert. Die von Engagement Global organisierten Seminare verstärkten diese Sichtweise. Sie erzählten, dass sie viele interessante junge Menschen aus dem ganzen afrikanischen Kontinent kennengelernt und schockierende Geschichten über Machtstrukturen erfahren haben, die verändert werden müssen.

Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, in einem geschützten Raum über globale Machtstrukturen, Rassismus und Diskriminierung zu diskutieren, was sie sonst nicht getan hätten. Die digitale Zusammenarbeit in binationalen Teams hat ihre Arbeits- und Denkweise als Einzelpersonen sicherlich herausgefordert. Jede*r musste lernen, ehrlich zu kommunizieren (z. B. über Ängste und Frustrationen) und mutig genug zu sein, einander zu vertrauen, auch wenn es zu kleineren Spannungen kam. Als Organisatoren konnten wir beobachten, dass das Team schnell reifte und lernte, mit diesen Spannungen umzugehen, z. B. mit großem Respekt füreinander und einer stärkeren Fokussierung auf die Stärken des anderen statt auf Mängel. Die sich entwickelnde Freundschaft zwischen dem Team, die virtuelle Verbindung und das Eintauchen in die Realität des anderen, z. B. indem man sich gegenseitig per Videotelefonie die eigene Nachbarschaft zeigte, trugen sicherlich zu ihrem kulturellen Bewusstsein und ihrem globalen Bewusstsein bei.

Das Projekt wurde ohne Unterbrechung zwischen April und September digital durchgeführt.

April:

- Kennenlernen der beiden Gastgeberorganisationen

- Verstehen des Zwecks der Partnerschaft

- Identifizierung von Stärken und Schwächen der Partnerschaft

- Kommunikation und Diskussion der ersten Eindrücke mit Starkmacher und Amava Oluntu

- Neuformulierung einer Partnerschaftsbeschreibung/-statement

Mai:

- Befragung der Mitarbeitenden der Organisation und ehemaliger Teilnehmenden/Alumni

- Erarbeitung eines Medienkonzepts zur Bewerbung der Partnerschaft

- Vorstellung des Konzepts bei beiden Organisationen

- Verfeinerung des Konzepts, Fertigstellung und Start

Juni:

- Entwicklung von Werbematerial: Projektseite, Video, Bilder, Geschichten

- Stakeholder-Analyse: Identifizierung relevanter Stakeholder, die an der Partnerschaft interessiert sein könnten

- Verbindungsworkshop für die Mitarbeitende der beiden Organisationen

Juli:

- Entwicklung von Inhalten für die Website

- Planung der Online-Veranstaltung für August

August:

- Online-Veranstaltung zu Globalem Lernen und deutsch-südafrikanischen Dialogen, mit Epiz Berlin

- Networking und Stakeholder Management: Einladung weiterer Personen und potentieller Mitglieder zur Teilnahme an der Partnerschaft

September:

- Abschließende Online-Veranstaltung mit einem Launch der Website: Warum Globales Lernen wichtig ist

- Abschließende Schlussfolgerungen und Festlegung von Ausblicken

- Auswertung und Feedback