Mediencamp in Udine

Neue Blicke auf das umfassende Thema Cybermobbing und Gewalt in sozialen Netzwerken und der kreative und kompetente Umgang mit digitalen Medien standen im Mittelpunkt des Kreativ-Campus in Udine.
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03.10.2016 / 16 Uhr
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19 Jugendliche aus Polen, Italien, Ungarn und Slowenien haben sich 10 Tage lang auf kreative Weise mit unterschiedlichen Aspekten des Umgangs mit Cybermobbing auseinandergesetzt. Ziel war es, gemeinsam eine internationale Medienkampagne gegen Cybermobbing zu realisieren. Die Kampagne, die in sozialen Netzwerken zu sehen sein wird, ist Teil des Projektes „Joining Forces to Combat Cyber Bullying“.

Eine Frage der Perspektive

Um die Komplexität der virtuellen Realität zu verstehen und im aktiven Umgang mit Cybermobbing etwas zu verändern, ist es wichtig, eine neue Perspektive auf die Thematik zu eröffnen. Diesen Prozess bringt das Projekt mit der Umsetzung des Spots für die internationale Medienkampagne zum Ausdruck, und möchte mit diesem kreativen Ansatz ein breites Zielpublikum ansprechen.
Neben theoretischen Reflektionen über Motivationen und Ursachen von Cybermobbing wurde über mediale Kompetenzen von Jugendlichen, Eltern und Lehrern diskutiert. Außerdem stand die aktive, kreative Umsetzung dieser Inhalte auf dem Programm.

Videodreh zur Medienkampagne

Aus unterschiedlichsten Objekten und recycelten Materialien konstruierten die 19 Teilnehmer einen anamorphen Schriftzug, der nur aus einem bestimmten Blickwinkel zu lesen ist. Der Schriftzug repräsentiert zum einen das Set-Design des Video-Clips, zum anderen den kreativen Inhalt und die Aussage des Spots.
Schon nach wenigen Tagen aktiver Handarbeit nahmen Schriftzug und Video-Set Form an. Nach einer langen Nacht mit Dreharbeiten war das Werk vollbracht und der Spot im Kasten. Neben dem Video-Clip wurde zusätzliches Foto- und Infomaterial für die Kampagne produziert. Die Kampagne startet am Weltkindertag am 20. November 2016.