Kulturaustausch Ökologie

GoZero Danube

Das Jugendprojekt "Go Zero, Danube!" möchte einen Beitrag leisten für eine saubere und gesunde Donau und involviert dabei die betroffenen Länder. In drei internationalen Jugendbegegnungen sollen die Themen Müllvermeidung, Upcycling und Zero Waste vertieft und praktikable Lösungsansätze für die Donauregion entwickelt werden.
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11.01.2019 / 14 Uhr
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Starkmacher

Der Donau, dem "multinationalsten" Fluss der Welt, drohen immer neue Verschmutzungsquellen: Eine der größten Verschmutzungsgefahren ist laut einer jüngsten österreichischen Studie Mikroplastik - es bedroht vor allem Fische und Fischlarven. Schätzungen gehen von etwa 40 Tonnen Mikroplastik, also Kunststoffstücken mit einem Durchmesser von 5 mm oder weniger aus, die jährlich durch den Fluss transportiert werden.

Gemeinsam Lösungsansätze entwickeln

In vier Begegnungen mit je 15 Jugendlichen aus der Donauregion vertiefen die Teilnehmenden diese Problematik. Sie lernen grüne Start-Ups und Jungunternehmer aus dem Bereich Umweltschutz und nachhaltiges Verbraucherverhalten kennen. Die Treffen sind gestaltet mit vielen erlebnispädagogischen Elementen, müllfreier Selbstversorgung, Workshops, einem offenen Event für die interessierte Bevölkerung und Social Media-Aktivitäten. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird eine Website sowie ein Toolkit mit den Ergebnissen entwickelt.

Europäisches Bürgerbewusstsein entwickeln

Das Thema Umwelt und Abfallvermeidung betrifft alle und kann Gelegenheit sein, interkulturelle Barrieren abzubauen und mit jungen Erwachsenen verschiedener europäischer Länder auf Augenhöhe zusammenzukommen. Es geht darum, unabhängig von Herkunft und Sprache neue Wege des nachhaltigen Zusammenlebens zu erkunden.

Die Gruppen werden begleitet von erfahrenen Begleitern aus Rumänien, der Ukraine und Deutschland, die auf dem Gebiet bereits vernetzt sind. Die Jugendlichen werden ermutigt, langrfristig in Netzwerken mitzuwirken und als MultiplikatorInnen Bildungsarbeit mitzugestalten.

Das Projekt wird gefördert von: