Sozial, nachhaltig und unternehmerisch

37 JugendbegleiterInnen und PädagogInnen aus der europäischen Jugendarbeit sind im Oktober 2017 in Bad urach zusammengekommen, um sich über Methoden aus den Bereichen soziale Inklusion, junges Unternehmertum und Nachhaltigkeit auszutauschen.
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14.12.2017 / 17 Uhr
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Starkmacher, Fotos: Teresa Wald

Es ging in erster Linie darum, neue Maßnahmen der inklusiven und interkulturellen Jugendarbeit kennenzulernen, die die Beschäftigungsfähigkeit im grünen Sektor unterstützen. Der Austausch hatte nicht nur Natur oder Umwelt im Blick, sondern immer auch soziale, kulturelle und bildungsbezogene Anliegen im Blick, die die Beschäftigungsfähigkeit und soziale Inklusion von marginalisierten Jugendlichen ganzheitlich unterstützen.  So sollen beispielsweise junge Geflüchtete bessseren Zugang zu grünen Berufen finden, indem ihnen in der Jugendarbeit Prinzipien der Nachhaltigkeit und Umwelt nahe gebracht werden und ein besseres Bewusstsein geschafft werden kann.

Best Practise-Projekte

Im bunten Programm wurden verschiedene Projekte mit besonderem Erfolgsfaktor aus dem Partnernetzwerk sowie aus der süddeutschen Region vorgestellt:
So konnte Ulrike Irion die TeilnehmerInnen mit ihrem Projekt "Buntgut" der Caritas Schwarzwald-Alb-Donau nur begeistern. Mit ihrem Upcycling-Shop  unterstützen sie vor allem junge, geflüchtete Frauen auf dem Weg der Integration und Beschäftigung.
Martin Langlinderer präsentierte die Erfolgsgeschichte seiner Offenen Werkstatt, dem "Hobbyhimmel", welches nicht nur ein Repair-Café sondern vor allem Raum, Zeit und Austausch für alle sowie soziale Projekte mit Menschen mit Behinderung oder Geflüchteten bietet.

Gemeinsam Zukunftsperspektiven entwickeln

Der Austausch unter Fachkräften in verschiedenen Foren ergänzte das Methodenspektrum und bot Raum für Diskussion und weiteren Projektplanungen.

Es sollen neuartige, kreative Festivals der grünen Bildung auf europäischer Ebene entstehen, ein Zero-Waste-Projekt sowie eine Umsetzung von Multiplikatoren-Programme für die Weiterentwicklung des Projekts „EcoMaps“ der International Naturefriends. Außerdem möchten die Partner den europäischen Freiwilligendienst in ihrem Netzwerk besser ausbauen und mehr Mobilitätserfahrungen für ihre Zielgruppen ermöglichen.

 

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