Begegnungen in der Toskana

Gleich drei Zielgruppen des "MADIE"-Projektes trafen sich im März/April 2017 im toskanischen Loppiano (Nähe Florenz). Zunächst waren europäische Beratende für die gemeinschaftlich organisierte Arbeit im ländlichen Raum zu einer Schulung eingeladen, danach kamen Multuplikatoren und Experten themenverwandter Gebiete dazu und schließlich blieb die Gruppe der Projektverantwortlichn noch für eine Bilanz und Ausblick auf die weitere Arbeit.
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01.01.1970 / 01 Uhr
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Das Augenmerk im zweiten internationalen Training lag vor allem auf der eigenständigen Arbeit der jungen Leute. Wurden im ersten Training noch vermehrt theoretische Inhalte vermittelt, so sollten in diesem Training die Akteure in erster Linie selbst aktiv werden, sich die Inhalte erarbeiten und mit ihren jeweiligen Arbeitsfeldern verknüpfen. Um dies zu erreichen, nutzten die beiden Trainer Christian Röser vom Starkmacher e.V. und Ragna Flotve vom County Governor of Hordaland verschiedene Methoden der Projektarbeit, die dieses eigenständige Arbeiten fördern sollten, etwa das "World Café" und "Open Space."

Neben der Vermittlung und Erarbeitung von neuen Inhalten und Wissen wurden zudem die Erfahrungen der Beraterinnen und Berater zwischen den Trainings aufgegriffen und aufgearbeitet. Viele der Beraterinnen und Berater konnten schon Inhalte aus dem ersten Training im Feld anwenden. Diese Erfahrungswerte wurden ins Training mit eingebaut, die Akteure konnten sich untereinander austauschen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge miteinander teilen und bekamen von den Trainern ein Feedback.

Unser Projektpartner "Terre di Loppiano" aus Italien organisierte nicht nur die Räumlichkeiten und verwöhnte die Berater/Innen mit guter italienischer Küche, sondern führte die Akteure auch zu interessanten Betrieben in der Umgebung. So wurde besuchte die Gruppe die "Poderaccio-Farm", ein Biolandwirtschaftsbetrieb verbunden mit Tourismus, der von einem italienischen Paar geführt wird. Außerdem ging es zur "Cooperativa di Legnaia", der ältesten Kooperative der Umgebung (gegründet 1903).

Für die Erweiterung auf themnverwandte Multiplikatoren kamen Teilnehmer des Projektes "Inclusion is Fusion" dazu, sowie unter anderem der Norweger Guttorm Rogdaberg, der mit einem Gastvortrag seine fachliche Expertise bei den jungen Beraterinnen und Beratern einbringen konnte.

Beim abschließenden Treffen der Projektverantworltichen wurde dann gleich Bilanz der "Toskana-Tage" gezogen. Außerdem konnte jeder Projektpartner die eigenen bisher erarbeiteten Ergebnisse und Materialien vorstellen und mit den anderen Ländervertretern diskutieren.

Da sich das Projekt nun auf der Zielgeraden befindet, wurden auch Ideen und mögliche Folgeprojekte, die über das Ende des Projektes hinaus gehen, erarbeitet und diskutiert, da allen Projektpartnern eine nachhaltige Fortführung der Elemente des Projekts MADIE am Herzen liegt.