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Flashmob für den Frieden

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20.05.2016 / 18 Uhr
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Text: Starkmacher Fotos: Margarida Mendes Jorge

Gut 100 Menschen kamen am 8. Mai in Heidelberg zusammen und reihten sich mit einer lokalen Aktion ein in die weltweite Initiative „Run4unity“.

 

Vor allem Jugendliche in aller Welt legen eine Etappe mit ganz unterschiedlichen Fortbewegungsmitteln zurück, setzen gemeinsam ein Zeichen für die Verständigung, Solidarität und Geschwisterlichkeit unter den Völkern und geben nach jeweils einer Stunde eine symbolische Staffel weiter in die Länder der nächsten Zeitzone. Der weltweite Staffellauf begann auf den Fijiinseln um Uhr 0:00 MEZ und endete in Californien um 16:00 Uhr nach europäischer Zeitzone.

In Heidelberg stand die Initiative unter dem Motto „Care+Full Bridging“: zentrales Element war ein Flashmob in der Innenstadt mit Einheimischen und „Neubürgern“ ganz unterschiedlicher Herkunft. Die spontane Choreographie mit dem Titel "Together let's go - We are in" hatte eine ehrenamtliche Theatergruppe, der offene Theatertreff „Come together“ aus Heidelberg zusammen mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen entwickelt. Eine kurze Einführung war ausreichend und dann tanzten Menschen unterschiedlicher Herkunft und Altersstufen auf dem Uniplatz, in der Hauptstraße und am Marstall Unicafe.

Alle Teilnehmer konnten dabei ihren persönlichen Friedenswunsch auf einer Schriftrolle hinterlassen. In Syrien sei das eine ganz wichtige Tradition, die bei keiner Großveranstaltung fehlen dürfe erklärte Ahmed, einer der Mitorganisatoren.

Danach ging es weiter zur Alten Brücke: Dort bildete sich eine lange Menschenkette – ein Symbol des Brückenbauens und der Geschwisterlichkeit. Dazu konnte jeder einen Luftballon mit persönlichen Wünschen für Einheit und Frieden in der Welt steigen lassen. Auf der Neckarwiese wurde dann die Staffel symbolisch an die nächste Zeitzone im Kongo weitergegeben. Der Nachmittag klang aus mit einem großen multikulturellen Picknick und Spielen.

Ibrahem hat beim Theatertreff "Come together" mitgemacht und ist begeistert: "Wir haben viel Spaß gehabt. Es gefällt mir, weil wir viele waren und viele neue Leute kennengelernt haben. Das war gut für mich und ich wünsche mir, dass wir das wieder machen."

 

Auch Babar hat mitgespielt: "Es hat mir sehr gut gefallen. Ich habe neue Menschen kennengelernt. Es freut mich, wenn wir das wiedermachen!"

 

Für diesen Friedenslauf hatten sich viele Gruppierungen und Organisationen zusammengetan: Die Fokolar-Bewegung und der Starkmacher e.V., die Initiativen "Sweet Home", "Chancen Gestalten", "Über den Tellerrand kochen", "Weltliga", "Each1Teach1", "Stark am Start", Offener Theatertreff "Come together" und "Raumfänger".