Jungunternehmer im europäischen Austausch

Seit Anfang 2018 sind junge Europäer aus 6 Ländern miteinander unterwegs, um ihre Ideen für mögliche Unternehmensgründungen auszutauschen, das nötige Know-How dafür aufzubauen und von guten Beispielen zu lernen. Gestartet sind sie in Tschechien, dann ging es nach Kroatien.
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01.01.1970 / 01 Uhr
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Ein Netzwerk entwickeln zwischen Engagierten in der Jugendarbeit, Unternehmern und ökologisch-nachhaltigen Initiativen - das will start4change. Die 6 beteiligten Partner lernen voneinander, tauschen sich über gelungene Praxisbeispiele aus, entwickeln Schulungs- und Förderideen für unternehmerisch, sozial und ökologisch engagierte Jugendliche, um miteinander neue Perspektiven auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu schaffen.

Dafür trafen sich zunächst die Koordinatoren in Tschechien und in Kroatien und luden dann im kroatischen Krizevci gleich zu einem Training für interessierte Jungunternehmer ein.

Im Kontakt mit Jugendlichen wird heute recht schnell deutlich, dass sich die Ideale der vorhergehenden Generationen (Geld verdienen, Wohlstand schaffen, Sicherheit genießen) doch deutlich verändert haben. "Ich will die Welt verbessern", "Ich will etwas in der Gesellschaft bewirken", "Meine Arbeit muss Sinn machen!" - das hört man immer öfter und zwar unabhängig vom weltanschaulichen Hintergrund.

"Wir wollen Jugendlichen helfen, ihre Selbstwirksamkeit zu erfahren und sich aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen", formuliert Nick Bosch vom Starkmacher beim Startschuss in Tschechien eines der übergeordneten Ziele des Projekts.

Bei der zweiten Etappe in Kroatien ging es dann auch ganz konkret zus Sache: Die Projektpartner richten ihren Blick besonders auf sogenannte "Sozialunternehmen" - gewinnorientiert arbeitende Initiativen, die soziale, ökologische oder besonders integrative Ziele im Blick haben. Das entspricht auch der Europäischen Jugendstrategie: solidarisches Handeln fördern und soziale Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Mit dem Thema 'entrepreneurship' wird darüber hinaus der gleichberechtigte Zugang zum Arbeitsmarkt als ein weiterer Aspekt der Jugendstrategie abgedeckt.

Dazu stellten die kroatischen Partner gleich ihre ersten Beispielprojekte vor: ökologischer Gemüseanbau und ein schon gut etablierter Kindergarten mit ganzheitlicher Pädagogik.