Start4change

Ein Netzwerk entwickeln zwischen Engagierten in der Jugendarbeit, Unternehmern und ökologisch-nachhaltigen Initiativen - das will start4change. Dazu haben sich Partner aus 6 Ländern zusammengetan: Deutschland, Italien, Tschechien, Kroatien, Belgien und Polen. Sie lernen voneinander, tauschen sich über gelungene Praxisbeispiele aus, entwickeln Schulungs- und Förderideen für unternehmerisch, sozial und ökologisch engagierte Jugendliche, um miteinander neue Perspektiven auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu schaffen.
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01.01.1970 / 01 Uhr
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Soziales Unternehmertum ist Schwerpunkt

Im Kontakt mit Jugendlichen wird heute recht schnell deutlich, dass sich die Ideale der vorhergehenden Generationen (Geld verdienen, Wohlstand schaffen, Sicherheit genießen) doch deutlich verändert haben. "Ich will die Welt verbessern", "Ich will etwas in der Gesellschaft bewirken", "Meine Arbeit muss Sinn machen!" - das hört man immer öfter und zwar unabhängig vom weltanschaulichen Hintergrund.

"Wir wollen Jugendlichen helfen, ihre Selbstwirksamkeit zu erfahren und sich aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen", formuliert Nick Bosch vom Starkmacher eines der übergeordneten Ziele des Projekts. Dabei richten die Projektpartner ihren Blick besonders auf sogenannte "Sozialunternehmen" - Gewinnorientiert arbeitende Initiativen, die soziale, ökologische oder besonders integrative Ziele im Blick haben. Das entspricht auch der Europäischen Jugendstrategie: solidarisches Handeln fördern und soziale Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Mit dem Thema 'entrepreneurship' wird darüber hinaus der gleichberechtigte Zugang zum Arbeitsmarkt als ein weiterer Aspekt der Jugendstrategie abgedeckt.

Ziele und Aktivitäten

Konkret wollen die Partner internationale Netzwerke und konkrete praktische Voraussetzungen schaffen

  • um über Chancen und Risiken möglichst gleicherechtigt viele Jugendliche aus unterschiedlichen sozialen und bildungspoltisch verschiedenen Kontexten zu informieren
  • um Jugendliche zu schulen und zu fördern, die selbst ein Unternehmen gründen wollen
  • um Chancen und Potentiale der sogenannten "green economy" - Berufs- und Arbeitsmakrtfelder der ökologischen und nachhaltigen Wirtschaft auszuloten und bekannt zu machen

Dafür soll es in zwei Jahren fünf internationale Projekttreffen sowie drei internationale Trainings für 72 Jugendarbeiter geben.