Honduras Kaffee Camp

Eintauchen in die Welt und die tägliche Arbeit der Kaffeebauern, Schulung in den wichtigsten Disziplinen des Kaffee-Diplom-Systems der Europäischen Kaffee-Gesellschaft (SCAE) und Pläne schmieden für die eigene Zukunft als Barista, Kaffeehändler oder Röstmeister: Das alles bot das erste deutschsprachige Umami Kaffee Camp in Honduras.
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22.03.2016 / 15 Uhr
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Starkmacher Fotos: Andrej Godina und Mathias Kaps

Theorie und Praxis gut kombiniert

Eine Gruppe von Liebhabern und Fans von exzellentem Kaffee, potentiellen Baristas und erfahrenen Kaffeeröstern war im März zehn Tage in Honduras zum ersten deutschsprachigen Umami Kaffee Camp unterwegs. Das originelle Seminarformat verfolgt zwei wesentliche Ziele: Die Teilnehmer bekommen die Gelegenheit, professional nach europäischen Standards rund um das Thema Kaffee geschult zu werden und gleichzeitig die Arbeit eines Kaffeebauern aus der Nähe zu erleben: Die Entstehung und Pflege der Plantage, die Ernte der Kaffeekirschen, die Prozesse des Schälens, der Trocknung und der Sortierung.

Dafür arbeiteten in diesem Fall drei Partner zusammen: der Starkmacher e.V., die "Umami Area" aus Florenz und die "Accademia del Caffè Graziano Chessa" aus Düsseldorf. 

In Honduras wurde die Gruppe fachlich kompetent betreut durch den international anerkannten Kaffee-Experten Dr. Andrej Godina, der der Intiative "Umami-Area" als Präsident vorsteht. Außerdem übernahmen Marco Cremonese und Senior Barista Trainer Graziano Chessa, zwei von der europäischen Kaffee-Vereinigung SCAE autorisierte Trainer Teile der Schulungen.

Wesentlich für einen fruchtbaren Austausch waren die vielen Gelegenheiten des persönlichen Gespräches mit den Betreibern und Angestellten der Kaffeeplantagen. Schnell waren sich die Teilnehmer einig, dass jeder Barista wissen sollte, welche Menschen hinter seinem Kaffee stehen.

Neben den vielen persönlich bereichernden Eindrücken einer faszinierenden Natur, einer herzlichen und offenen Kultur, fuhren einige Teilnehmer auch mit konkreten Zukunftsperspektiven nach Hause:

"Mein Urgroßvater war schon im Kaffeehandel aktiv und wir können uns vorstellen, ebenfalls professionell in das Thema Kaffee einzusteigen. Wir haben hier unglaublich viel gelernt und hätten nie gedacht, wieviele Arbeitsschritte, wieviel Geduld und Sorgfalt hinter einem guten hochwertigen Endprodukt Kaffee stehen." (Ansgar und Bärbel Elfgen, Berlin)

Mehr über das Honduras Kaffee Camp in "Andrejs Blog":