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YoUbuntu

Das Projekt „YoUbuntu“ will 18 Jugendliche aus Berlin und Kapstadt über globale Zusammenhänge informieren, eine globale Gemeinschaft nach der Ubuntu-Philosophie fördern und Multiplikatoren nachhaltiger Lebensformen ausbilden. In zwei Treffen tauschen sie sich über die "Sustainable Development Goals" aus, lernen zukunftsorientierte Ansätze kennen und erkunden innovative Beispiele des grünen Unternehmertums. Sie werden dabei in sozialen, nachhaltigen und unternehmerischen Kompetenzen gecoacht und entwickeln eigene Ideen zum Thema, die sie dann lokal umsetzen.
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19.02.2018 / 17 Uhr
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Starkmacher, Fotos: Teresa Wald

Training und Bewusstseinsarbeit

Durch die Begegnungen im Rahmen dieses Projekts sollen Jugendliche durch echte Beteiligung und Mitsprache in der Bildung für nachhaltige Entwicklung jugendgemäß eingebunden werden. So bekommen die Jugendlichen die Chance, in sozialen, nachhaltigen und unternehmerischen Aspekten gecoacht zu werden. Sie entwickeln und erarbeiten sich ihre eigene Idee oder ihr eigenes Projekt, z.B. für ein StartUp oder ein kommunales Sozialprojekt. Die neuen "Change Agents" werden am Ende der Woche mit einem Zertifikat "YoUbuntu" anerkannt.

Beschäftigungsfähigkeit im grünen Bereich

Wenn man an die Zukunft denkt, führt kein Weg an Nachhaltigkeit und Umwelt vorbei. Diese Themen sollten auch in der Berufswahl berücksichtigt werden. Besonders wenn wir über globale Zusammenhänge sprechen sollten wir über neue Lösungen und Handlungsvorschläge diskutieren, um einen nachhaltigen Wandel für Klimaschutz in Bewegung zu setzen. Daher werden nicht nur soziale Ideen vorangebracht, sondern auch umweltbezogene Ansätze und grünes Unternehmertum.

Austausch lokal und international

Ab Februar 2018 treffen sich Jugendliche auf lokaler Ebene und tauschen sich über relevante Themen aus dem Bereich Nachhaltigkeit in Bezug auf die Sustainable Development Goals aus. Berührungspunkte mit der Partnergruppe aus Südafrika gibt es über Skype und Videos.

Im Mai und August treffen sich dann die Gruppen einmal in Berlin und einem in Kapstadt jeweils für zwei Wochen. Die Reisen beinhalten ein buntes Programm mit theoretischem Input zu grünem Unternehmertum und den Sustainable Development Goals, damit verbundene Exkursionen und Ausflüge.

Dieses Projekt wird gefördert von Engagement Global gGmbH im Auftrag des BMZ

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