Medien Gesellschaft

Yourope matters - Influencer für Europa

Sechs Partner aus fünf europäischen Ländern haben sich zusammengetan, um ein Schulungskonzept zu entwickeln, mit dem junge Leute zu Influencern für europäische Werte ausgebildet werden können. Die Organisationen stellen Module und Materialien für ein Pilot-Training zusammen, testen diesen Schulungskurs und erstellen dann ein Handbuch zur Multiplikation dieser Ausbildung.
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04.12.2019 / 12 Uhr
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Starkmacher, Fotos: Andrea Fleming, Mathias Kaps

Medien offensiv nutzen

Den sechs Partnern aus Italien, Deutschland, Mazedonien, Frankreich und Polen geht es darum, einen aktuellen Trend unter jungen Menschen aufzugreifen und für die europäische Sache zu nutzen: "Influencer werden" steht auf dem Berufs-Wunschzettel vieler Jugendlicher ganz weit oben und dabei steht nicht nur das winkende schnelle Geld an erster Stelle. Es geht um Selbstwirksamkeit und Vorbildfunktion und genau dieses Bedürfnis greift das Projekt "Youope matters" auf. Es will Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Handwerkszeug, die Methoden, das technische Know How aber vor allem eine sinnstiftende Motivation vermitteln, um Botschafter für die europäischen Werte in sozialen Medien zu werden.

Medientraining als Pilotprojekt

Die erste Phase des Projekts diente dazu, Elemente zu ermitteln, die diese Medien-Ausbildung enthalten müsste: welche Voraussetzungen bringen junge Leute mit, wer soll überhaupt motiviert werden, auf welchem technischen Level arbeitet das Projekt - diese Grundfragen wurden als erstes geklärt.

Dann steuerte jeder Partner Know How und Experten bei, um ein erstes "Test-Training" gestalten zu können. Dafür kamen dann im Oktober 2019 knapp 30 Teilnehmer als Vertreter aller Partner in Mannheim zusammen.

Virtuelle Plattform für Influencer-Kampagne

Nächster Schritt im Projekt ist dann die Produktion von Kurz-Clips, die nach dem Vorbild aus dem Medientraining nun in einer zweiten Phase in jedem Land entstehen sollen. Diese Clips werden auf einer eigens dafür gestalteten virtuellen Plattform für die Öffentlichkeit verfügbar gemacht und sollen im Bestfall eine eigene virulente Wirkung entfalten und für Nachahmung werben.

Zur Nachahmung empfohlen

Das Material, die Erfahrungen, die Praxisbeispiele und die nationalen und regionalen Umsetzungen sollen dann in einem digitalen Handbuch zusammengestellt und einer breiten Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden, denn die Initiatoren wünschen sich viele Nachahmer.

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