MAREA-Meeting in Reggello, Italien

Nach einem lehrreichen und spannenden MAREA-Training in Italien fand im Anschluss das MAREA-Meeting vom 04.04. – 07.04.2022 statt. Die Projektverantwortlichen der fünf MAREA Partnerorganisationen nutzten unter anderem die Nähe zum Training, um offene Fragestellungen, die während des Trainings aufkamen, aufzuarbeiten. Die Fragestellung aus dem vorangegangenen Meeting in Kroatien, wie die späteren Projektergebnisse verstetigt und in den ländlichen Tourismus integriert werden können, wurde dabei ebenfalls wieder aufgegriffen und weiter konkretisiert.
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14.04.2022 / 14 Uhr
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Starkmacher

Ländlicher Tourimus

Im MAREA-Training selbst stand der ländliche Tourismus im Fokus. Potenzielle Lernorte wurden besucht und konkrete Trainingsinhalte vorgestellt. Im Meeting wurde darauf aufbauend konkrete Ideen gesammelt, Ressourcen sowie Stakeholder identifiziert und Inhalte diskutiert, um die Trainingsformate an die Anforderungen des ländlichen Tourismus anzupassen. Die bisherige Arbeit an den Pilotkursen wurde reflektiert und unter einander abgestimmt.

Finale Arbeitsschritte festlegen

Da sich das Projekt dem Ende zuneigt, wurde noch einmal intensiv an den Milestones gearbeitet. Da im abschließenden Meeting in Norwegen Mitte August 2022 die finalen Projektergebnisse vorgestellt werden, galt es die finalen Schritte zur Zielerreichung festzulegen. Hierfür wurde sich mit allen drei Outcomes - dem Curriculum, der Datenbank und den Videos - intensiv auseinandergesetzt, indem der Status quo mit den zu erreichenden Projektergebnissen abgeglichen wurde. Auf Grundlage der noch bestehenden Diskrepanz wurden die finalen Arbeitsschritte herausgearbeitet. Die restlichen Aufgaben wurden untereinander abgestimmt und dann unter den Partnern verteilt. In fruchtvollen Diskussionen und intensiven Austauschen haben die Partner einen detaillierten Zeitplan erstellt, in dem alle restlichen Aufgaben mit einer genauen Deadline vermerkt sind, sodass einer erfolgreichen Vorstellung der Projektergebnisse beim Multiplier-Event in Norwegen nichts mehr im Wege steht.

Planung der Multiplier-Events

Generell wurde den beiden verbleibenden Multiplier-Events in Kroatien und in Norwegen ebenfalls Zeit während dem Meeting gewidmet. Da die Eindrücke aus dem Multiplier-Event in Italien bei allen Projektverantwortlichen noch sehr präsent waren, wurden die gewonnenen Erkenntnisse genutzt, um die anderen beiden Events zu planen. Die geplanten Inhalte wurden untereinander abgestimmt, damit die Vorstellung der Projektergebnisse zu den Settings der verantwortlichen Partner, der Location der Multiplier-Events und zum Gesamtprojekt passt.

„Il Poderaccio“: Ein „altbekannter“ Lernort

Trotz der intensiven Arbeitszeit ließen es sich die Projektverantwortlichen nicht nehmen den Lernort "Poderaccio" gemeinsam zu besuchen. Die Agritourismus-Farm ist langjähriger Bestandteil des Netzwerkes des italienischen Partners Veraterra und als dieser ein wichtiger Partner im MAREA-Projekt. Für viele von den Projektverantwortlichen war es zudem eine Rückkehr, da einige schon in den europäischen Projekten "MADIE" und "Start4Change" die Farm besichtigt hatten. Mit der Einbindung in MAREA und der Nutzung des Curriculums konnten sich die Projektverantwortlichen nun selbst ein Bild machen, wie das Potenzial von "Poderaccio" als Lernort genutzt werden kann. Diese Erkenntnisse werden in den Aufbau weiterer Lernorte einfließen.

Die MAREA- Projektpartner haben im Training viel über ländlichen Tourismus, den ländlichen Raum und nachhaltige Landwirtschaft gelernt. Mit diesem Wissen konnten die Projektpartner das MAREA- Meeting bereichern und konkrete Vorhaben und weitere Schritte und Ideen identifizieren und somit den europäischen Austausch fördern.