YoMemo: Meeting in Mannheim

Anfang Mai 2022 fand im Projekt „Yo Memo“ das zweite Meeting der vier Partnerorganisationen Puntozero (Italien), Jugend für eine geeinte Welt (Österreich), Petrklic Help (Tschechien) beim Starkmacher e.V. (Deutschland) in Mannheim statt. Das M2-Meeting wurde in erster Linie genutzt, die bisherigen Abläufe zu reflektieren und zu optimieren.
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02.09.2022 / 13 Uhr
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Starkmacher

Fokussierung auf Projekt-Zeitplan

Das M2-Meeting wurde in erster Linie genutzt, die bisherigen Abläufe zu reflektieren und zu optimieren. Aufgrund der Projektdauer von zwei Jahren ist das Projekt mit samt seinen Aktivitäten sehr kompakt gehalten. Um die geplanten Projektergebnisse zu erfüllen, ist deshalb ein fokussiertes und nah am Zeitplan anliegendes Arbeiten gefragt. Das Meeting wurde deshalb bewusst zu diesem Zeitpunkt des Projekts der antragstellenden Einrichtung Starkmacher e.V. zugeteilt. Gemeinsam wurde der Zeitplan reflektiert und nachgebessert sowie weitere noch offene Fragen geklärt, die das Projekt-Management betrafen. Insgesamt wurde in dem Meeting in Mannheim viel Zeit in die weitere Projektplanung investiert. Die Hälfte des Projektes ist sowohl zeitlich als auch von der Anzahl der Aktivitäten beinahe vorbei, sodass eine sinnvolle Anpassung des Projektrahmens unter Berücksichtigung der Outcome-Entwicklung und Projektbedürfnisse vorgenommen werden konnte.

Vernetzung

Auch wenn das Meeting in erster Linie genutzt wurde, um sich intensiv der weiteren Projektabwicklung zu widmen, nahmen sich die Projektverantwortlichen dennoch die Zeit, das Netzwerk des Starkmacher e.V. kennenzulernen und projektrelevant zu erweitern. Das EU-Projekt „Yo Memo!“ wurde beispielsweise zum Anlass genommen, um in einen ersten Austausch mit dem Reiss-Engelhorn-Museum (REM) zu kommen. Das REM hat ein umfangreiches museumspädagogisches Portfolio, in dem kreative bzw. künstlerische Elemente mit Pädagogik verbunden werden. Vertreter:innen der Museumspädagogik nahmen sich für die Projektverantwortlichen ausreichend Zeit, um die verschiedenen Facetten der Museumspädagogik vorzustellen. Dabei lag der Fokus selbstverständlich nicht nur auf theoretischen Impulsen, vielmehr konnten die Projektverantwortlichen selbst aktiv werden und die pädagogische Wirkkraft selbst erleben und erfahren. Der Austausch war für die Projektverantwortlichen insofern interessant, da der Bereich der Museumspädagogik im Partnerkonsortium so noch nicht abgedeckt wird, aber viele Überschneidungspunkte zum Projekt liefert. Neben der externen Vernetzung wurde auch die Verbindung zu anderen Projekten des Starkmacher e.V. bewusst gesucht. So wurde beispielsweise die Chance genutzt, sich mit den Projektverantwortlichen des theater- und erlebnispädagogischen Projektes „#TheaterCamp_2022“ auszutauschen. Nach der gegenseitigen Projektvorstellung wurden Synergien ausgearbeitet, wie die beiden Projekte sich gegenseitig unterstützen und voneinander profitieren können. Zudem wurde gemeinsam diskutiert, wie die Kombination zwischen kreativ-kultureller Elemente und der Pädagogik weiter ausgebaut werden kann und sich über schon vorhandene Methoden und Erfahrungen ausgetauscht. Zudem wurde die Nähe zum ersten Training genutzt, um eine Strategie zu entwickeln, wie die Potentiale der Teilnehmenden zielgerichtet in das Projekt eingebunden und vor allem für die beiden Outcomes genutzt werden können. Hierfür wurde eine "Talent-Map" entwickelt und offene Zeit-Slots geplant und vorbereitet, um die Stärken der Teilnehmer:innen direkt in Form von Working-Sessions in das Training einbinden zu können.